Friedrich-Schiller-Gymnasium Pfullingen
Heute ist Dienstag, der 19.06.2018

Aktuelles

 

 

 

Outdoor-AG: FSGler befahren den Rossgallschacht


 

Der Rossgallschacht ist eine ca. 30 Meter tiefe Schachthöhle westlich von Grabenstetten auf der Schwäbischen Alb. Wer die Höhle befahren will, sollte sich vorher nicht nur mit den allgemeinen Anforderungen einer Höhlenbegehung wie absolute Dunkelheit, Engstellen, die nur eben so bei geeigneten Körpermaßen kriechend bewältigt werden können, keine Verbindung zur Außenwelt (tatsächlich kein Handyempfang!), zäher, glitschiger Höhlenlehm, dem Einfluss des Wetters auf die Bedingungen in der Höhle und der zum Teil nicht ganz einfachen Suche nach dem Höhleneingang beschäftigt haben. Da der wesentliche Teil der Höhle ein 30 Meter tiefer Schacht mit senkrechten Wänden ist, muss zudem die Sicherheitstechnik und vor allem die Aufstiegstechnik am Einfachseil von allen Teilnehmern so beherrscht werden, dass sie zuverlässig auch unter den Bedingungen in der Höhle angewendet werden kann. Daher standen vor dem Besuch des Rossgallschachts einige Trainingstermine in der heimischen Sporthalle und die Befahrung einfacherer Höhlen auf dem Programm der FSGler. So vorbereitet ging es freitagnachmittags mit erhöhtem Pulsschlag in Richtung Höhleneingang los.

 

 

Den Eingang bildet ein unscheinbares, kleines Schlüssellochprofil, das nach innen immer enger wird. Nach einem körpergroßen Durchschlupf samt Stufe gelangt man in einen kleinen Raum. Wenn man sich hier auf einen großen Steinblock legt, kann man die Tiefe des Schachtes schon im Ansatz erspähen.

 

Nachdem man sich am Block vorbeigequetscht hat, inzwischen am selbst angebrachten Seil gesichert, erreicht man den Rand des ca. 30 Meter tiefen und sechs Meter durchmessenden, kreisrunden Schachtes. Hier werden die Seile für die Abfahrt in die dunkle Tiefe angebracht und ein Schüler nach dem anderen verschwindet sich selbst abseilend in der Nacht.

 

 

Im Schachtgrund, der nahezu eben und fast kreisrund ist, werden wir von einem Feuersalamander empfangen. Zusammen mit ihm genießen wir die absolute Stille und Dunkelheit. Schon bald aber wollen wir es wissen: Schaffen wir den in der Sporthalle geübten Aufstieg auch im Ernstfall? Kurze Zeit später wissen wir es.

 

 

Alle sind zwar angestrengt aber wohlbehalten und zufrieden wieder am Tageslicht und genießen das Grün der Vegetation und das Vesper am Lagerfeuer ganz besonders.

 

Dabei waren: Catrin, Eric, Jan, Lars, Liv, Max & Sarah

Betreuer: Eva, Andreas, Jan & Matthias

 

 

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