Friedrich-Schiller-Gymnasium Pfullingen
Heute ist Mittwoch, der 13.12.2017

Aktuelles

 

 

 

Suchtpräventionstag am FSG: Selbstbehauptung beugt vor



Vorbeugung ist wirkungsvoller als Verbot und Strafe, so der heutige Ansatz der Suchtprävention, von dem sich auch das Organisations-Team des alljährlich durchgeführten Suchtpräventionstages am Pfullinger Friedrich-Schiller-Gymnasium, leiten lässt. Doch wie lässt sich dem Drogenkonsum und vor allem dem Missbrauch vorbeugen?

 

Das abwechslungsreiche Programm, das aus sehr unterschiedlichen Workshops von der Erlebnispädagogik über Theaterpädagogik bis zum Sport besteht, gibt den Jugendlichen die Möglichkeit der Selbsterfahrung und stärkt ihr Selbstbewusstsein; zugleich machen sie dabei wichtige positive körperliche und emotionale Erfahrungen ganz ohne Drogen, was ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber dem vermeintlichen Erlebnis Droge stärkt.

 

Das Highlight des Tages war der Selbstbehauptungs-Workshop mit dem diesjährigen „Special Guest“, Ekkehard Bader vom Karate-Team Reutlingen e.V. Für seine Präventionsarbeit wurde 2010 der Verein vom Bundespräsidenten mit dem Goldenen Stern des Sports ausgezeichnet. Das gesamte Konzept des Selbstbehauptungsworkshops war auf die Belange der 12-13-jährigen Jugendlichen ausgerichtet. An erster Stelle standen die Stärkung des Selbstvertrauens in die eigenen Fähigkeiten, sowie die Wahrnehmung und das Verhalten in kritischen Situationen. Dabei waren neben der Theorie vor allem das „learning by doing“ ein wesentlicher Bestandteil. Anhand von alltäglichen Situationen veranschaulichte Ekkehard Bader, wie Aggressionen begegnet werden kann und wie sich die Jugendlichen mit den vorhandenen Mitteln im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen selbst schützen können.

 

Anne Catherine Hausch-Häcker und Carmen Scholze, Mitarbeiterinnen der Polizeidirektion Reutlingen, informierten die Schüler über die Wirkung von Drogen und die davon ausgehenden Gefahren, sie diskutierten aber auch mit ihnen und appellierten eindringlich an ihre Eigenverantwortung.
Der begleitend dazu angebotenen Elternabend, auf dem Christian Hagen vom Polizeipräsidium Reutlingen die Eltern anschaulich – mit „Drogenkoffer“ hinter Panzerglas – informierte und auch für Fragen und Diskussion zur Verfügung stand, stieß auf reges Interesse der Eltern.

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