"Krabat"  -   Ein Internetprojekt der Klasse 7c des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Pfullingen

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Die Mühle im Koselbruch


Die Mühle hat im Roman eine bedeutende Stellung, denn dort spielt die Geschichte die meiste Zeit. Im Buch wird berichtet, dass die Mühle von außen wie ein mächtiges, böses Tier aussieht. Den Leuten aus der Gegend ist die Mühle unheimlich, denn sie ahnen, dass es dort nicht mit rechten Dingen zugeht.

In der Tat handelt es sich nicht um eine gewöhnliche Mühle, sondern um eine Schwarze Schule, von denen es mehrere in der Lausitz geben soll. Dort wird vom Meister die "Kunst der Künste", die Schwarze Magie, gelehrt. Aber in der Mühle wird auch gemahlen. Es ist eine Wassermühle mit mehreren Mahlgängen - einer davon hat eine ganz besondere Bedeutung. Doch dazu später mehr.

 



Sobald man die Mühle betritt, kommt man in einen Flur, an dessen Ende eine Tür den weiteren Weg versperrt. Hinter dieser Tür ist die Schwarze Kammer. In ihr liest der Meister den Müllerburschen jeden Freitag aus dem Koraktor, dem Zauberbuch, vor. Im Koraktor sind die Seiten nicht wie in anderen Büchern weiß - nein, sie sind schwarz und die Buchstaben sind weiß.

Links vom Flur liegt die Gesindestube, in der die Müllerburschen essen und sich Geschichten erzählen. Hinter der Gesindestube ist die Küche. Hier kocht Juro das Essen für die Burschen und heizt den Ofen. Rechts vom Flur befindet sich ein weiterer Gang, an dessen Ende eine Treppe zu den Schlafplätzen führt. Auf beiden Seiten des Schlafraums stehen jeweils sechs Betten. 

Hinter dem Gang, der zu den Schlafräumen führt, liegt die Mahlstube. Sie beinhaltet sieben Mahlgänge. Sechs davon werden an jedem normalen Tag benutzt, der siebte, der sogenannte Tote Gang, dagegen nur in den  Neumondnächten, wenn der "Herr Gevatter" mit seinem Fuhrwerk zur Mühle kommt. Dann müssen die Mühlknappen die ganze Nacht schuften. Was genau in den Neumondnächten im Toten Gang gemahlen wird, bleibt unklar. Einmal jedoch findet Krabat dort Reste von Knochensplittern und Zähnen.





Cedric & Gero