"Krabat"  -   Ein Internetprojekt der Klasse 7c des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Pfullingen

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Krabat


Krabat ist zu Beginn des Romans ein 14-jähriger Betteljunge. Er zieht mit seinen Freunden, die auch Betteljungen sind, zwischen Neujahr und dem Dreikönigstag als “Heilige Drei Könige“ um die Häuser. Sie werden mit Gaben wie Äpfeln, Nüssen, Backwaren und Zimtsternen beschenkt. Anderswo gibt es sogar Wurst und Speck, sodass sie es gut haben. 

Doch als sie eines Nachts in der Schmiede von Petershain auf dem Heuboden übernachten, hat Krabat einen merkwürdigen Traum. Er handelt von elf Raben, die auf einer Stange hocken. Der Platz ganz links auf der Stange ist frei. Plötzlich hört Krabat eine krächzende Stimme seinen Namen rufen: „Krabat, Krabat, Krabat! Komm nach Schwarzkollm inf die Mühle, es wird nicht zu deinem Schaden sein!“ Auf einmal erheben sich die Raben von der Stange und krächzen: „Gehorche der Stimme des Meisters, gehorche ihr!“ Drei Mal träumt Krabat diesen Traum. 

Krabat erkundigt sich und tatsächlich gibt es eine Mühle im Koselbruch am Schwarzen Wasser. Doch die Leute, die Krabat fragt, meinen, dass es auf der Mühle nicht geheuer sei und dass er lieber nicht dort hingehen solle. Aber Krabat hört nicht auf sie. 



In der Mühle erwartetet ihn der Müller. Als Krabat in der Mühle sein Geselle wird, passieren ihm seltsame Dinge. Die Mühle ist nämlich eine schwarze Schule, auf der Krabat das Zaubern lernt. Zum Glück freundet er sich schnell mit dem Mühlknappen Tonda an, der ihm beisteht.  

Auch im zweiten Jahr bleibt vieles rätselhaft für Krabat. Doch je mehr Krabat über die Mühle und die schwarze Kunst herausfindet, umso mehr verwandeln sich sein Erstaunen und seine Faszination in Abscheu und Entsetzen. Jedes Jahr am Silvesterabend stirbt ein Müllerbursche auf der Mühle. Dafür ist, wie Krabat herausfindet, der Meister verantwortlich. 

Das Angebot sein Nachfolger zu werden, das ihm der Meister in Krabats dritten Jahr auf der Mühle macht, schlägt er aus: Für Krabat kommt es nicht in Frage, dass jedes Jahr ein Geselle für ihn sterben muss. Auch hat er mit dem Meister noch eine Rechnung offen: den Tod seiner beiden Freunde Tonda und Michal. 

Gemeinsam mit Juro und der Kantorka will Krabat den Meister besiegen, denn gegen die Liebe eines Mädchens ist die Zauberkunst des Meisters machtlos. Doch der Meister ist gerissen und die Prüfung, die die Kantorka bestehen muss, ist gefährlich. Geht es schief, so kostet es sie und Krabat das Leben. Gelingt es aber, dann kann Krabat mit seiner Kantorka und den anderen Müllerburschen den unheimlichen Ort, die Mühle und die Schwarze Schule, verlassen.



Vanessa & Stefanie