Friedrich-Schiller-Gymnasium Pfullingen
Heute ist Samstag, der 19.05.2012

Austausch 2011/12

 

 

Nach dem schnellen Einstieg in das neue Schuljahr haben wir uns schon in der zweiten Schulwoche nach Passy verabschiedet und dort ganz hervorragende Wetterbedingungen vorgefunden. Hier ein paar Impressionen von unserem Aufenthalt.

 

 

Besuch in Passy vom 22. - 30. September 2011


Gleich am ersten Tag gab es ein langes Programm für uns: Nach der Begrüßung durch die Schulleitung und Mme Blanc, die Deutschlehrerin des Collège, ging es im Bus nach Les Houches in ein kleines Bergmuseum, das uns über das frühere Leben der Dorfbewohner aufklärte. Die Mittagspause mit Picknick aus der Schulmensa fand bei strahlendem Sonnenschein statt, sodass wir auch den Weg nach Chamonix zum Kristallmuseum gerne zu Fuß in Angriff nahmen. Dort zeigte und erklärte uns Herr Comte, ein Bergführer und Cristallier, die gewöhnlichen und kuriosen Kristallformationen im Museum. Den Abschluss des Tages bildete die übliche Fete – etwas ungewöhnlich am ersten Tag – im Collège, bei der auch die Stadtverwaltung vertreten war.

 

Tag zwei verlangte v. a. Geherqualitäten: Die von Bernard Dubuisson geführte Wanderung führte von Plaine Joux zum Lac Vert und zurück, dann zum Plateau d’Assy, wo kurz die berühmte Kirche mit den modernen Gemälden und Skulpturen besichtigt wurde. Ziel war jedoch der Jardin des Cîmes, eine Art Lehrgarten, in dem Informationen zu vielen Kräutern und Gewächsen gegeben wurden.

 

Dem Prinzip der Steigerung folgend fuhren wir am Dienstag auf den längsten Ausflug des Aufenthalts: es ging nach Italien ins Aostatal! Schon der spektakuläre Beginn mit dem Mont-Blanc-Tunnel war vielversprechend, dann eröffnete sich uns die Alpensüdseite mit dem schon fast mediterranen Flair: Häuser mit Dachplatten aus Naturstein, viele Burgen und beeindruckende Gipfel. In Aosta besichtigten wir Überbleibsel aus römischer Zeit und den insgesamt sehr sehenswerten Stadtkern, dann führte uns die Reise am Nachmittag zum Château Fenis, einer interessanten Festung am Eingang des Aostatals.

 

Am Mittwoch war dann für alle „Schultag“: Z.T. gingen die Schüler in französischen Unterricht, andere hingegen wurden von einem Bienenliebhaber über die Eigenarten dieser Insekten aufgeklärt. Im Sportunterricht hatten einige Schüler Gelegenheit an einer Einführung in Rugby, einer bei uns eher unbekannten Sportart, teilzunehmen. Ergebnis war, dass Schüler, die zu Beginn noch voller Angst vor dem „wüsten Spiel“ waren, hinterher fragten, warum man das denn bei uns nie in der Schule mache.

 

Auch am letzten Tag vor unserer Abreise stand noch einmal ein Schmankerl auf dem Programm: Annecy. Die Stadt verströmte auch schon am Vormittag das Rivieraambiente, das wir von Konstanz her kennen: ein See mit Hafen, weitläufige Parks und eine gemütliche Innenstadt mit reizvollen Geschäften, Cafés und Restaurants. Auch kulturell gab es wieder etwas Interessantes, und zwar das CITIA, ein Museum über Trickfilmtechnik und ihre Geschichte.

 

Nach diesem großartigen Programm freuen wir uns schon auf den Rückbesuch der Franzosen vom 5. bis 13. Mai 2012!