Friedrich-Schiller-Gymnasium Pfullingen
Heute ist Montag, der 10.05.2021

Aktuelles

 

 

 

Pfullingen entdecken im Sportunterricht


In und um Pfullingen herum gibt es viel zu entdecken. Sportunterricht geht momentan nicht - wir machen mit Euch stattdessen einen Spaziergang durch die Stadt und zeigen Euch Dinge, die Ihr bisher vielleicht noch nicht gesehen habt oder die Euch nie aufgefallen sind. Die Klasse 6b1 berichtet:

 

Sportunterricht muss zwar ausfallen – spazieren gehen geht aber! Am 20. April 2021 begab sich die halbe Klasse 6b des Friedrich-Schiller-Gymnasiums im „Sportunterricht“ auf einen kleinen, gut einstündigen Ausflug durch Pfullingen. Auf diesem Ausflug wurden uns viele verschiedenen Sehenswürdigkeiten mit zwei Highlights von den Klassenlehrern, Frau Glaser und Herrn Lutz, vorgestellt und wir erhielten einige, vorher noch unbekannte Informationen über diese Orte. Da auch das Wetter sehr gut mitspielte, wurde es zu einem schönen kleinen Ausflug. Die Atmosphäre in der kleinen Gruppe war sehr gut, alle waren guter Laune. Wir klapperten Sehenswürdigkeiten wie die Kurt-App-Sporthalle, die Klosterkirche oder den Klostersee ab und ergatterten dabei zudem Punkte für die Orientierungschallenge, bei der die Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums zu verschiedenen Orten in und um Pfullingen gehen oder radeln und so Punkte sammeln können. Der kleine Ausflug war auch eine gute Abwechslung zum grauen Corona-Alltag und zu einem gewöhnlichen Schultag. Allerdings mussten alle wie immer 1,5 m Abstand halten. Trotzdem war der Ausflug ein voller Erfolg! Unser Weg ist auf der Karte eingezeichnet.

 

 

Die Teilung der Echaz

Auf dem Hinweg des Ausfluges war die Teilung der Echaz in Dreiachtel- und Fünfachtelkanal das Highlight. Nahe des Klostersees an der Klosterstraße teilt sich die Echaz in einem kleinen, eingesenkten, künstlichen Kanal. Ein Teil des Wassers gelangt in den Klostersee. Mit Hilfe von Schleusen kann die Wassermenge in den einzelnen Zweigen des Flusses geregelt werden. Außerdem geht eine kleine Brücke direkt über die Abzweigung. Die Wasserkraft der Echaz bildete die Grundlage der Industrialisierung im 19. Jahrhundert. Sie wurde durch Triebwerke (Mühlräder) genutzt. Zeitweise waren über 20 Mühlen gleichzeitig in Betrieb. Da der Bedarf nicht durch den Hauptstrom der Echaz allein gedeckt werden konnte, wurde ein System aus Seitenkanälen geschaffen.

 

 

 

Die Baumannsche Mühle

In der Baumannschen Mühle befindet sich heute das überregional bekannte Württembergische Trachtenmuseum und das Mühlenmuseum. Die Mühle diente früher als Wasserkraftwerk und Getreidemühle. Man kann Mahlgänge, Becherwerke, Plansichter und weitere Einrichtungen ansehen. Besonders gut ist von außen das mittelschlächtige Mühlrad zu erkennen. In Pfullingen gab es ganz verschiedene Mühlen: Gipsmühlen, Ölmühlen, Getreidemühlen, Walkmühlen und sogar eine Pulvermühle.

 

 

 

Efeu

Auf dem Rückweg sind wir über die Brücke hinter dem Pfullinger Hallenbad gegangen. Dort waren mit Efeu überwucherte Büsche und Bäume zu sehen. Efeu klettert an den Pflanzen und Bäumen hoch und gelangt so an das energiespendende Sonnenlicht. Efeu schadet den Bäumen und Pflanzen nicht, es entzieht ihnen keine Nährstoffe oder Wasser. Allerdings nimmt es den überwucherten Pflanzen das Sonnenlicht. Efeu ist außerdem eine von ganz wenigen mehrjährigen Kletterpflanzen in Deutschland. Und: Efeu ist sehr giftig!

 

 

 

Ein Text der Klasse 6b1 des FSG:

Beriz, Elena, Christina, Janne, Leni, Lucy, Dennis, Carlotta, Tim, Paul, Lea & Emma

 

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