Am Montag, dem 13.07.2026, um 7:30 Uhr fuhr die gesamte Kursstufe 1 mit zwei Reisebussen nach Dachau, um die dortige KZ-Denkstätte zu besuchen.
Als wir unser Ziel erreichten, wirkte der Ort auf den ersten Blick ganz unscheinbar. Als wir uns alle am Eingang des Jour-Hauses in zwei Gruppen versammelten, nahm die Tour ihren Anfang. Der Weg, den die Referentin mit uns ging, war der Weg der Inhaftierten. Hierbei bekamen wir einen ersten Eindruck von den schrecklichen Zuständen, welche dort herrschten. Nach dem bedrückenden Rundgang mit verschiedenen persönlichen Erfahrungsberichten im Museum des KZs, begaben wir uns zum Krematorium und wir bekamen die Möglichkeit, durch die Gaskammer zu gehen.


Nach einem längeren Weg über das imposante Gelände, hielten wir an einer Baracke. Dabei stachen die vielen Bäume, die mutmaßlich zur „Beschönigung“ für die Außenwelt dienen sollten, ins Auge, durch die wir uns das hier Geschehene nur schwer vorstellen konnten. Wir betraten die Baracke und befanden uns sogleich vor einer enormen Nachstellung des damaligen Bettenkomplexes und weiteren Räumen, wie dem Gemeinschaftsbad, welchem viel zu viele Menschen zugeteilt waren. Das Ende der Führung führte uns zu einem großen Kunstwerk, welches das Leid der Inhaftierten verbildlichen soll.


Nach diesem eindrücklichen Rundgang und einer Stärkung in der Cafeteria, begaben wir uns wieder zu den Bussen und fuhren drei Stunden zurück nach Pfullingen. Schlussendlich war die Exkursion äußerst lehrreich. Vor allem die Geschichten und Schicksale einzelner Häftlinge werden uns noch eine Weile im Gedächtnis bleiben.
Bericht: Pia und Tim – für den Leistungskurs Geschichte
