Leitbild

Das vorliegende Leitbild wurde von Eltern, Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften sowie dem Schulleitungsteam des Friedrich-Schiller-Gymnasiums gemeinsam erarbeitet. Es formuliert die Werte, die uns als Schulgemeinschaft leiten, die Ziele, die wir anstreben, sowie die Wege, die wir hierzu beschreiten wollen. In diesem Sinn lädt es alle am Schulleben Beteiligten dazu ein, die schulischen Prozesse auf die bestmögliche Weise mitzugestalten.

Schul- und Klassenklima

Schulgemeinschaft

Alle am Schulleben Beteiligten empfinden sich als Teil der Schulgemeinschaft und vertreten die Ziele und Werte unserer Schule.

Die Mitglieder der Schulgemeinschaft gehen offen, respektvoll und tolerant miteinander um.

Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft setzen sich aktiv für ein angst- und gewaltfreies Klima ein, in dem Konflikte frühzeitig wahrgenommen, offen angesprochen und konstruktiv gelöst werden können.

Als Schule sind wir uns der besonderen Verantwortung für Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt bewusst. Mit unserem Schutzkonzept treten wir allen Formen von Grenzverletzungen, Übergriffen und Missbrauch konsequent entgegen.

Die Schulsozialarbeit berät und begleitet Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte in sozialpädagogischen Angelegenheiten, vermittelt bei Problemen oder Konflikten und wirkt bei sozialpädagogischen Projekten (z. B. Klassenprojekte, Anti-Mobbing-Arbeit, Gewalt- und Suchtprävention) aktiv mit.

Die Schulsozialarbeit steht als sozialpädagogisches Angebot mit präventiver Zielsetzung allen Schülerinnen und Schülern offen.

Schulleben

Regelmäßige gemeinsame Unternehmungen und Projekte sowohl der gesamten Schulgemeinschaft als auch der einzelnen Klassen oder Gruppen sind ein wesentlicher Bestandteil des Schullebens.

Alle am Schulleben Beteiligten gestalten den Lernort Schule und gehen verantwortungsvoll mit den Räumlichkeiten und der Ausstattung um.

Die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern nehmen ihr Mitbestimmungsrecht verantwortungsbewusst wahr und wirken in eigenen Gremien an Prozessen der Schulentwicklung mit.

Unterrichtsergebnisse und –prozesse

Schulinterne Umsetzung des Bildungsplans

Die Inhalte des Bildungsplans werden durch einen ganzheitlichen und lebenspraktischen Unterricht vermittelt.

Die Vermittlung der Bildungsinhalte orientiert sich an den Lernenden und den angestrebten Ergebnissen.

Gestaltung der Lehr-Lern-Prozesse

Die Lehrkräfte nehmen die Schülerinnen und Schüler wertschätzend als Individuen mit ihren Stärken und Schwächen wahr, akzeptieren diese und nutzen sie zur individuellen Förderung.

Die Vermittlung und Festigung verschiedener Methoden- und Sozialkompetenzen befähigt die Schülerinnen und Schüler zu selbstständigem Lernen und verantwortlichem Handeln.

Die Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler geben sich wechselseitige und wertschätzende Rückmeldung und nutzen sie zur persönlichen und unterrichtlichen Entwicklung.

Die Schülerinnen und Schüler planen, dokumentieren und bewerten die eigenen Lernleistungen.

Praxis der Leistungsbeurteilung und Leistungsrückmeldung

Die Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler sowie die Leistungsbeurteilung sind transparent.

Die Leistungsrückmeldung macht die Qualität der erbrachten Leistung sowie Verbesserungsmöglichkeiten nachvollziehbar.

Professionalität der Lehrkräfte

Persönlichkeit

Die Lehrkraft hat Vorbildfunktion. Sie ist sich ihrer Lehrerrolle bewusst und reflektiert diese.

Die Lehrkraft ist fachlich, didaktisch und pädagogisch kompetent.

Das Verhalten und die Maßnahmen der Lehrkraft sind jederzeit für alle transparent, angemessen und nachvollziehbar.

Kooperation

Die Lehrkräfte suchen das Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen, Eltern und Schülerinnen und Schülern, um die Zusammenarbeit zu verbessern und mögliche Konflikte zu lösen.

Über methodische, fachliche und didaktische Fragen und Ziele findet ein regelmäßiger Austausch innerhalb des Fachbereichs bzw. Kollegiums statt. Zu wesentlichen pädagogischen Themen werden verbindliche Vereinbarungen getroffen.

Praxis der Weiterqualifizierung

Die Lehrkräfte erweitern regelmäßig durch Fortbildungen ihre pädagogischen, fachlichen undmethodisch-didaktischen Kenntnisse und Fertigkeiten.

Die Lehrkräfte haben die Möglichkeit zu kollegialen Hospitationen und nehmen dies als Chance zur Weiterbildung wahr.

Umgang mit beruflichen Anforderungen

Lehrkräfte und Schulleitung setzen sich für gesundheitserhaltende und gesundheitsfördernde Maßnahmen ein.

Die Lehrkräfte nutzen die Möglichkeit der Zusammenarbeit, um die Arbeitsbelastung zu reduzieren.

Schulführung und Schulmanagement

Führung

Die Schulleitung praktiziert einen kommunikativen, partizipativen, vertrauens- und respektvollen Führungsstil.

Die Schulleitung initiiert, fördert und kommuniziert Schulentwicklungsprozesse, unterstützt deren Umsetzung und hält sie in Gang.

Die Schulleitung trägt Sorge für die Umsetzung des Bildungsplans.

Die Schulleitung unterstützt bewährte und innovative Unterrichtsformen, die auf die Förderung der Schülerinnen und Schüler abzielen und bestmögliche Lernerfolge anstreben.

Die Schulleitung ermutigt und unterstützt im Rahmen des schulischen Fortbildungskonzepts die Lehrkräfte bei der Umsetzung ihrer Fortbildungswünsche und der Erweiterung ihrer Lehrkultur.

Die Maßnahmen der Personalentwicklung orientieren sich an den Erfordernissen der Qualitätsentwicklung der Schule.

Die Schulleitung fördert die Identifikation aller Mitglieder der Schulgemeinschaft mit dem Friedrich-Schiller-Gymnasium.

Die Schulleitung unterstützt in das schulische Gesamtkonzept eingebundene Kooperationen mit inner- und außerschulischen Partnern.

Verwaltung und Organisation

Die Verwaltung der Schule ist dem Erziehungs- und Bildungsauftrag verpflichtet und orientiert sich in diesem Sinne am Wohl der Schülerinnen und Schüler sowie am Wohl der Lehrkräfte und an den Interessen der Elternschaft.

Die Verwaltung der Schule und die Lehrkräfte unterstützen sich gegenseitig durch eine zuverlässige und schnelle Erledigung der Verwaltungsaufgaben.

Die Informationen zu allen wesentlichen schulischen Prozessen sind schnell und zuverlässig abrufbar.

Zuständigkeiten, Entscheidungskompetenzen und Möglichkeiten der Mitbestimmung sind klar definiert.

Es wird auf eine faire, ausgewogene Aufgaben- und Arbeitsverteilung geachtet.

Entscheidungsprozesse werden effizient, transparent und ergebnisorientiert gestaltet. Beschlüsse werden adäquat dokumentiert, ihre Umsetzung erfolgt konsequent und wirksam.

Inner- und außerschulische Partnerschaften

Grundsätze der Zusammenarbeit

Die Schule pflegt und evaluiert ihre inner- und außerschulischen Partnerschaften.

Die Formen der Kommunikation und Kooperation sind für alle Beteiligten transparent.

Mitgestaltungsmöglichkeiten der Eltern

Die Eltern sorgen für die emotionale Sicherheit ihrer Kinder.

Sie bieten Anregungen, fördern eine positive Einstellung zum Lernen und zur Schule und erziehen zur Eigenverantwortung.

Eltern und Lehrkräfte pflegen durch Mitsprache und Mitgestaltung einen intensiven Kontakt, der auf gegenseitiger Wertschätzung basiert. Die jeweiligen Fähigkeiten werden zum Wohl der Schule eingesetzt.

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Der Förderverein PFIFF und externe pädagogische Partner unterstützen die Schule bei der Erfüllung ihres Erziehungs- und Bildungsauftrags, beim Ausbau der schulischen Infrastruktur und der Durchführung von schulischen Veranstaltungen.

Die Schulgemeinschaft fördert durch regelmäßigen Kontakt und Austausch mit inner- und außerschulischen Partnern die Nutzung zusätzlicher Bildungsangebote.

Darstellung schulischer Arbeit in der Öffentlichkeit

Eine aktuelle und aussagekräftige öffentliche Darstellung der schulischen Arbeit stärkt die Wahrnehmung und Anerkennung der Schule nach Innen und Außen.